Aufbruch im Bereich „Liturgie“

 
Mit unseren liturgischen Feiern und in den Sakramenten fördern wir die Begegnung mit Jesus Christus, unserem Herrn. Wir verstehen und wertschätzen insbesondere die Eucharistiefeier als Höhepunkt und Quelle unseres gemeinschaftlichen Glaubens-lebens, achten aber auch auf eine lebendige Vielfalt gottesdienstlicher Feiern. In der Vorbereitung und Gestaltung achten wir darauf, die Lebenswirklichkeit der Menschen aufzugreifen und sie mit der Botschaft des Glaubens in Beziehung zu setzen.

Wir sorgen für eine angemessene Verteilung der Gottesdienste auf die einzelnen Gemeinden der Seelsorgeeinheit und feiern regelmäßig gemeinsame Eucharistiefeiern.

In der Seelsorgeeinheit Walldorf-St. Leon-Rot

  1. Jüngst Verheiratete und Ehejubilare laden wir zu einem Segensgottesdienst mit anschließender gemütlicher Runde rund um den Valentinstag ein.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam in Zusammenarbeit mit einem Vorbereitungskreis

In der Pfarrgemeinde St. Peter, Walldorf

  1. Wir motivieren verstärkt ehrenamtliche MitarbeiterInnen zu Fortbildungen für WortgottesdienstleiterInnen wie auch für alle weiteren liturgischen Dienste und stellen dazu die finanziellen Mittel bereit.
    Verantwortlich: Pfarrgemeinde- und Stiftungsrat, Seelsorgeteam
  2. Wir wollen auch neue Gottesdienstformen suchen, die anderen Personen und Milieus den Zugang zum Glauben und zu unserer Gemeinde erleichtern sollen.
    Verantwortlich: Liturgieausschuss
  3. In der Kirche soll ein Platz geschaffen werden, wo die Namen der Getauften und Verstorbenen eine Zeit lang öffentlich gemacht werden.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam in Zusammenarbeit mit dem TaufkatechetInnen-Team
  4. Im Sonntagsgottesdienst soll der jüngst Verstorbenen gedacht werden.
    Verantwortlich: Pfarrer und Kooperator
Weitere Ideen: Gruppengottesdienste; Wortgottesdienste mit Kommunionfeier, wenn keine Eucharistiefeiern in Walldorf stattfinden können.

In der Pfarrgemeinde St. Leo der Große, St. Leon

Eine hohe Wertschätzung genießt laut Umfrage eine lebendige Gestaltung der Gottesdienste. Auf die Frage nach der Wichtigkeit einzelner Gottesdienstelemente nannten die befragten Personen im Alter von 14-54 Jahren vor allem den Bezug zu aktuellen Themen und eine altersgerechte Gestaltung.

Feiertagsgottesdienste zählen zu den wichtigsten Gottesdienstformen in der Wahrnehmung der Befragten. Die Feier der Eucharistie gewinnt mit zunehmendem Alter an Bedeutung.

Weiterhin wurde der Wunsch nach verständlichen Gottesdiensten, nach mehr aktiver Beteiligung der Gemeindemitglieder am Gottesdienst, nach einem intensiveren Erleben von Gemeinschaft, bei der jeder willkommen ist, und nach einer intensiveren Erfahrung von Begeisterung für den gelebten Glauben geäußert.
  1. Es wird darauf geachtet, dass es regelmäßig Gottesdienste gibt, die altersspezifisch und verständlich sind und aktuelle Themen aufgreifen. Bestimmte Altersgruppen (Kindergartenkinder, Jugendliche, Frauen, SeniorInnen) werden zur Beteiligung ermuntert.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam und Liturgieausschuss
  2. In der Pfarrkirche werden ein ansprechendes Beichtzimmer und ein Rückzugsraum für Eltern mit Kleinkindern eingerichtet.
    Verantwortlich: Pfarrgemeinde- und Stiftungsrat

In der Pfarrgemeinde St. Mauritius, Rot

Erwünscht sind laut Umfrage altersgerechte und altersspezifische Gottesdienstformen mit einfacher, verständlicher Sprache und mit aktueller Thematik.
  1. Um Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen anzusprechen, soll(en):
    - Themengottesdienste angeboten werden (Beispiele: „Armut“, „Abschied“),
    - regelmäßig stattfindende Familien-, Jugend- und Seniorengottes- dienste in die Jahresplanung aufgenommen werden,
    - Segensgottesdienste angeboten werden (z.B. für Taufeltern und Paten und zu Ehejubiläen mit Einladung zum „Kirchencafe“; für Trauernde)
    - Gottesdienste „vor Ort“, d.h. an Orten, an denen die Zielgruppen anzutreffen sind (z.B. im Kindergarten, im Ministrantenkeller), gefeiert werden
    - in der Fastenzeit das Angebot eines Krankensalbungsgottesdienstes geschaffen werden.
  2. Um dies umsetzen zu können, soll dafür gesorgt werden, dass entsprechende Vorbereitungskreise entstehen und Ehrenamtliche entsprechend qualifiziert und in ihrem Engagement unterstützt werden.
Verantwortlich: Liturgieausschuss in Zusammenarbeit mit dem Seelsorgeteam und den entsprechenden Vorbereitungsteams