Aufbruch im Bereich „Verkündigung“

 
Die altersspezifische und altersgerechte Glaubensvermittlung ist uns ein besonderes Anliegen. Wir achten darauf, dass sie verstärkt der Auseinandersetzung mit den Gegenwartsfragen aus dem Glauben heraus dienen kann.

Im Bereich Bildung fördern wir die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen und deren theologischer Reflexion.

Wir greifen verstärkt Fragen und Anliegen der Menschen in ihren jeweiligen Lebensbezügen und -situationen auf.

Die zielgruppenorientierte und zeitgemäße Hinführung zu den Sakramenten ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir erarbeiten dazu differenzierte Modelle und überprüfen, ob ihr Aufwand den unterschiedlichen Lebenssituationen der Betroffenen und den vorhandenen Kräften gerecht wird.

In der Seelsorgeeinheit Walldorf-St. Leon-Rot

Wie die Situationsanalyse ergab, wird die Hinführung auf den Sakramentenempfang (Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe) von den Gemeindemitgliedern hoch bewertet. Sie ist wichtiger Anknüpfungspunkt an deren Lebenswirklichkeiten. Mit den Grundlagen des Glaubens befasst man sich offenbar sehr wenig; entsprechende Angebote werden kaum angenommen.
  1. Ziel ist es, für eine zeitgemäße, ansprechbare und an den personellen Möglichkeiten orientierte Sakramentenkatechese zu entwickeln. Um das im Bereich Erstkommunion- und Firmkatechese zu erreichen, werden die bisherigen Konzepte entsprechend angepasst.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam in Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit Pastoralkonzeption – Aufbruch: Verkündigung
  2. Nach Möglichkeit werden bereits gefirmte Junge Erwachsene in die Firmkatechese mit einbezogen und u.a. zu Gottesdienstfeiern während der Vorbereitungszeit und zum Festgottesdienst der Firmung eingeladen.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam in Zusammenarbeit mit dem KatechetInnenkreis
  3. Auf verschiedene Weise sollen in unseren Gemeinden Menschen miteinander über Glaubens- und Lebensfragen ins Gespräch kommen. Dabei achten wir besonders auf niederschwellige Angebote für ‚kirchenferne’ Gemeindemitglieder. Deshalb motivieren und finanzieren wir weiterhin ehrenamtliche MitarbeiterInnen zu Fortbildungen (Theologischer Kurs, Pastoralkurs…)
    Verantwortlich: Seelsorgeteam und örtliche Stiftungsräte
  4. Die Erwachsenenbildung wird ein eigenständiger, innovativer pastoraler Schwerpunkt in unserer Seelsorgeeinheit. Dafür werden personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt.
    Ein Bildungswerk namens „Forum 3“ führt selbst Veranstaltungen durch, bewirbt aber auch vorhandene pfarreiliche Maßnahmen der Erwachsenenbildung in den Printmedien (kommunale Zeitungen und Mitteilungsblätter, Pfarrbrief „Miteinander“), an den Schriftenständen und Aushängen der Pfarrkirchen und auf der Homepage der Seelsorgeeinheit. Dabei werden konkurrierende Veranstaltungen vermieden und auf Angebote anderer kirchlicher Träger (Dekanat, Region, Diözese, Evangelische Erwachsenenbildung) verwiesen.
    Inhaltlich richtet sich die Aufmerksamkeit der Erwachsenenbildung vor allem auf Menschen, die dem aktiven Gemeindeleben eher fern stehen.
    Bei den Veranstaltungen werden bewährte und innovative, befristete und offene Einzelangebote und fortlaufende offene Glaubensgesprächskreise bevorzugt.
    Für die qualifizierte und bedarfsgerechte Gestaltung der Erwachsenenbildung nehmen hauptberufliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen an den Treffen der Kreisarbeitsgemeinschaft sowie an geeigneten Fortbildungsmaßnahmen teil.
    Verantwortlich: SE-Bildungswerk „Forum 3“ in Zusammenarbeit mit örtlichen Gemeindegruppierungen, die Bildungsangebote offerieren
  5. Wir suchen nach neuen, ansprechenden Formen von gelebter Spiritualität in der Erwachsenenkatechese.
    Verantwortlich: Seelsorgeteam in Zusammenarbeit mit den örtlichen Liturgieausschüssen bzw. Pfarrgemeinderäten.

In der Pfarrgemeinde St. Peter, Walldorf

Immer wieder gibt es Ideen für weitere Aktivitäten. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, diejenigen Gemeindemitglieder zu ermuntern und zu unterstützen, die einen Bedarf spüren und sich für neue Aufbrüche einsetzen. Auf diese Weise können neue oder wieder aufgegriffene Angebote entstehen, z.B.
  • „Exerzitien im Alltag“ (im Advent und in der Fastenzeit)
  • Predigtnachgespräch (mit dem Prediger, im Rahmen eines Frühschoppens)
  • Predigtreihe (mit allen Hauptamtlichen, möglichst mit Predigtnachgespräch)
  • Dialogpredigt
  • Glaubenskurs (mit Kursmaterial, möglichst mit anschließenden Glaubensgesprächskreisen)
  • Interreligiöse Aktivitäten (v.a. mit der muslimischen Gemeinde: gegenseitige Gottesdienstbesuche, Schulgottesdienste, gemeinsamer Synagogenbesuch …)

In der Pfarrgemeinde St. Leo der Große, St. Leon

Mit zunehmendem Alter gewinnen Glaubensgespräche und -kurse, Meditationen und Exerzitien an Bedeutung. Gemeindefahrten und Studienreisen (wie z.B. eine Romwallfahrt) werden - je nach Alter - gerne wahrgenommen.
  1. Es wird in Zusammenarbeit mit dem SE-Bldungswerk „Forum 3“ auf Gemeindeebene für Angebote gesorgt, bei denen sich Gemeindemitglieder mit christlichen Themen auseinandersetzen können.
    Verantwortlich: Pfarrgemeinderat in Zusammenarbeit mit dem Seelsorgeeinheit-Bildungswerk „Forum 3“
  2. In einem Klausurtag beschäftigt sich der Pfarrgemeinderat mit gesellschaftlich und kirchlich aktuellen Themen und fördert die Spiritualität der Mitglieder.
    Verantwortlich: Vorstand des Pfarrgemeinderates

In der Pfarrgemeinde St. Mauritius, Rot

  1. Zur Umsetzung des Leitbildes sollen weitere christliche geistige, religiöse, spirituelle Angebote geschaffen werden, die vor allem auch diejenigen ansprechen, die zur Zeit der Pfarrgemeinde noch distanziert gegenüber stehen.
  2. Ein weiteres Ziel ist es, dass diese Angebote besser bekannt gemacht werden. Deshalb machen wir verstärkt in der Presse, im Pfarrblatt, auf der Homepage und durch Handzettel auf sie aufmerksam.
  3. Zusätzlich möchten wir persönlich Kontakt zu den Gemeindemitgliedern herstellen. Als Anknüpfungspunkt soll beispielsweise der Sakramentenempfang dienen.
Verantwortlich: Ausschüsse des Pfarrgemeinderates in Zusammenarbeit mit dem Pfarrsekretariat, dem Pfarrblatt-Team und dem Webmaster der Homepage.