St. Mauritius, Rot
Unsere Pfarrkirche
Der Turm, mir seinem massiven viereckigen Unterbau, der achteckigen Glockenstube und der ebenfalls achteckigen Spitzhaube ist der älteste Gebäudeteil im Ort. Schon die Kurpfälzer Wildbannkarte aus dem Jahre 1548 zeigt den Turm in seiner heutigen Form. Von seiner Konstruktion her könnte er sogar in Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs als Fluchturm gedient haben. Wahr- scheinlich ist er sogar noch viel älter, denn im Jahre 1476 erhob Bischof Rammung von Speyer die Filialgemeinde von St. Leon zur eigenen Pfarrei und genehmigt gleichzeitig den Bau einer Kirche. Die Kreuzigungsgruppe im spätgotischen Eingangsgewölbe ist das Werk eines unbekannten Meisters. Sie stand früher am Hauptaltar der alten Kirche.

Die Kirche hat fünf weitere Bauphasen hinter sich:
1812 entstand ein Neubau,
1877 die Erweiterung des Langhauses und
1956- 58 die Erweiterung durch das heutige Querschiff in der Amtszeit von Pfarrer Josef Köstel.
1999 ließ Pfarrer Stephan Burger den Innenraum grundlegend renovieren.
2009 erfogten unter Pfarrer Manfred Woschek die Außenrenovation mit Dachsanierung..
Einfachheit und Schlichtheit prägen den Charakter der Pfarrkirche St. Mauritius.

Die Kirche hat fünf weitere Bauphasen hinter sich:
1812 entstand ein Neubau,
1877 die Erweiterung des Langhauses und
1956- 58 die Erweiterung durch das heutige Querschiff in der Amtszeit von Pfarrer Josef Köstel.
1999 ließ Pfarrer Stephan Burger den Innenraum grundlegend renovieren.
2009 erfogten unter Pfarrer Manfred Woschek die Außenrenovation mit Dachsanierung..
Einfachheit und Schlichtheit prägen den Charakter der Pfarrkirche St. Mauritius.
Zur Gestaltung des Chor- und Altarraumes
Wenn Sie die in grau gehaltene große Fläche auf sich wirken lassen und sich dabei den Blumenschmuck und die beiden Anbetungsengel wegdenken, stellen Sie fest: Die von den beiden senkrechten Trauben - Ornamentik - Bänder umrahmte, farblich dezent gehaltene Fläche lenkt den Blick unwillkürlich auf die zentrale Mitte des Eucharistischen Geschehens: auf den Altar und den Tabernakel. Darüber hängt das Auferstehungskreuz mit eingelegten Bergkristallen, ein Werk der Karlsruher Künstlerin Klara Kreß. Die Weinrankenbänder symbolisieren die Jesusworte: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Rebzweige."
Innerhalb der Symbole im Altarraum besteht ein enges, auf das Neue Testament und auf die Eucharistie hinweisendes Beziehungsgeflecht. Den Flammenzungen auf dem Seitenfenster liegt eine gelungene Lichtführung auf das Heilig-Geist-Symbol auf der Kanzel zugrunde: Sie verweisen nicht nur auf das Pfingstwunder, sondern können auch als Flammen aus dem brennenden Dornenbusch: "Ich bin der ich bin." gedeutet werden Altar, Amboss und Taufstein sind aus Kirchheimer Kernmuschelkalkstein geschaffen. Der Mannaregen und der Durchgang durchs Rote Meer auf der Altarvorderseite und Jesus mit den Kinder: "Lasset die kleinen zu mir kommen.", sind Vorbilder für die Eucharistie und für die Taufe. Und versinnbildlichen die Allgegenwart Gottes und seine immerwährende Hilfe für die ihm anvertrauten Menschen.Die kunstvoll geschmiedete Kommunionbank mit ihren Motiven, dem Mannaregen, den Vögeln des Himmels: "Sie säen nicht, sie ernten nicht!", den Fische und den Broten der Brotvermehrung, dem Kelch mit der Hostie (Abendmahl), dem Herzen Jesu von der Lanze durchstochen, den Nägeln und Werkzeugen und der Geißel, dems Lamm Gottes und dem Auferstehungskreuz versinnbildlichen das "Eucharistische Heilsgeschehen".
![]() | Heiligenfiguren in der Kirche: An den Seitenaltären: Hl. Maria (Schutzmantelmadonna) Hl. Josef (der Arbeiter) Längsschiff rechte Seite: Hl. Thaddäus mit Buch und Keule, Helfer in schwerer Not und Hl. Johannes Nepomuk mit Kreuz und Siegespalme, Patron für Verschwiegenheit und Brückenheiliger. Längsschiff linke Seite: Hl. Maria (Immaculata) Hl. Josef (Bräutigam der Gottesmutter) Pieta (Schmerzensmutter) |
| Rückwand: Hl. Antonius von Padua mit Brot und Buch, das Jesuskind auf dem Arm, Patron der Armen (Antoniusbrot), Wiederfinden verlorener Dinge. Hl. Mauritius, Patron der Pfarrkirche, derzeit ersetzt durch den Hl. Sebastian, Märtyrer Orgel: Die 1960 erbaute Heißler-Orgel wurde bereits zweimal generalüberholt. Sie wird elektropneumatisch gesteuert, verfügt über 3000 Pfeifen und 30 Register (zweimanualig mit Pedal). | ![]() |
Das Glockengeläute
| Christusglocke | 1600 kg | cis | Bronze (neu) |
| St. Mauritius | 1284 kg | dis | Stahl |
| St.Maria unsere Mutter | 809,5 kg | fis | Stahl |
| Hl. Josef, bitte für uns | 600 kg | gis | Bronze (neu) |
| Hl. Schutzengel, bittet für uns | 514 kg | ais | Bronze |


