Geschichte der Pfarrgemeinde

 
Die Pfarrei St. Mauritius Rot zählt 3800 Gläubige. St. Mauritius, der  als öberägyptischer Christ stand und als Mitglied der Thebeischen Legion in Diensten der Römer stand, ist der Schutzpatron der Gemeinde und der Kirche. Er wurde, als er einen Befehl des Römischen Kaisers Maximilian verweigerte, in St. Maurice hingerichtet und wird heute als Märtyrer verehrt.
bis 1476 Filialgemeinde der Pfarrei St. Leon 
1476 Bischof Mathias, Herr von Rammung, genehmigt die Errichtung der eigenen Pfarrei Rot und lässt vermutlich auch im selben Jahr die erste Kirche erbauen
1745 Registriert ein Visitationsbericht 589 Gläubige und bestätigt, dass der gewölbte Keller und der gewölbte Eingang unter dem Rathaus Besitz der Kirche sei. Auch der Friedhof, der später auf den Platz der heutigen Kastanienschule verlegt wird, befindet sich rund um die Kirche.
1805 Stellt Pfarrer Deubel den Antrag auf einen Neubau der Kirche. Dieser wird aber erst 1812 realisiert.
1877 Um der Raumnot zu begegnen- inzwischen zählt die Bevölkerungszahl 1453 Personen- erfolgt eine Erweiterung des klassizistischen Langhauses.
1956/58 Wird die Kirche St. Mauritius unter Pfarrer Josef Köstel durch ein Querschiff  erweitert und
1999 unter Pfarrer Stephan Burger grundlegend renoviert.
   
seit 1900 sind aus der Pfarrei  36 Ordensschwestern  und
seit 1930 11 Priester, 1 Diakon und 2 Ordensbrüder aus der Pfarrei hervorgegangen,
01.09.2006 Erfolgt der Zusammenschluss zur Seelsorgeeinheit Walldorf- St. Leon- Rot mit einem gemeinsamen Ausschuss, Entscheidungsträger in wichtigen Fragen  der Seelsorge und der Administration.
Eine neue Gottesdienstordnung, ein gemeinsames Mitteilungsblatt, gemeinsame Aktivitäten wie Pfarrei übergreifende Vorbereitungen der Kommunionkinder und Firmlinge, gemeinsame Gottesdienste, ökumenische  Bibeltage und Klausurtagungen der Pfarrgemeinderäte sind erste erfolgreiche Schritte auf dem Weg zu einem zukunftorientierten Miteinander.